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Pressmitteilung

Endlich finanzielle Untersttzung seitens des Landes fr Raumausbau an Schulen im Zuge von G9 – Einsatz der Eltern hat sich ausgezahlt

Der monatelange Kampf von Eltern an den Gymnasien in freier Trgerschaft fr eine gerechte finanzielle Untersttzung seitens des Landes ist nun mit einem Erfolg zu Ende gegangen: Im Haushalt des Landes NRW wurde am 15.Dezember eine Ausweitung der Bezuschussungsregelung fr den Um- und Ausbau bei der Rckkehr zu G 9 auch fr die Schulen in freier Trgerschaft beschlossen, so dass diese insgesamt knapp 46 Millionen Euro fr die ntigen baulichen Investitionen zur Verfgung gestellt bekommen. Auf vielen Wegen hatten sich die engagierten Eltern, untersttzt durch den Landesverband der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED in NRW), monatelang dafr eingesetzt, dass auch Gymnasien in privater Trgerschaft beim sogenannten „Belastungsausgleich G9“ bercksichtigt werden: In einer Online-Petition oder mit der Postkarten-Aktion „#G9 braucht Raum“ an den ehemaligen Ministerprsidenten Armin Laschet haben ber 11.000 Eltern schriftlich Protest bei den verantwortlichen Politiker*innen eingelegt. Bei persnlichen Gesprchen mit Landtagsabgeordneten vor Ort und durch Eingaben an Schulministerin Yvonne Gebauer und den Schulausschuss des Landtags machten die Elternvertreter*innen immer wieder auf den Missstand der bisherigen Regelung aufmerksam. Dieses Engagement zeigt in der nun beschlossenen „Frderrichtlinie“ Wirkung.
Fr die Gymnasien in freier Trgerschaft bedeutet dies, dass sie wie die ffentlichen Schulen, denen bereits mit dem vom Landtag im Jahr 2019 verabschiedeten „Belastungsausgleichgesetz G9“ 518 Millionen Euro zum Ausgleich investiver Kosten zugesichert wurden, nun notwendige Investitionen ttigen knnen. Im Zuge von G 9 entsteht in den Gymnasien ein erhhter Raumbedarf, der in den nchsten Jahren durch Um- und Ausbauten geschaffen werden muss. „Wir Eltern freuen uns, dass unser gemeinsamer Einsatz zum Erfolg gefhrt hat“, sagt Andrea Honecker, Vorsitzende der KED in NRW. Ein Dank ihrerseits gilt auch dem Katholischen Bro NRW, dass sich fr die finanzielle Untersttzung der Ersatzschulen einsetzte.
Fast 17 Prozent aller Schler*innen an Gymnasien in Nordrhein-Westfalen wrden eine Schule in freier Trgerschaft besuchen, so Honecker. Dass das Land nun diese nicht mehr im Stich lasse, sei der richtige Schritt. Ihr Dank gelte deshalb allen, die den Beschluss mitgetragen htten. Die Ersatzschulen htten nun Planungssicherheit fr den dringend bentigten Ausbau der Rume. „Es war zu befrchten, dass aufgrund der fehlenden finanziellen Untersttzung seitens des Landes in den nchsten Jahren an den Ersatzschulen vor allem kleinerer Trger die Zahl der aufgenommen Klassen reduziert werden msste. Darunter htten Differenzierungsangebote und die Kursvielfalt in der Oberstufe gelitten. Das ist jetzt vom Tisch.“, so Honecker. Nur durch den Einsatz der Eltern habe man dies alles erreicht. „Gemeinsam machen wir uns stark fr das Wohl der Kinder und Jugendlichen an unseren Schulen.“
Erfreut ber die positive Beschlussfassung seitens des Landes ist auch Ferdinand Claasen, Referent beim Katholischen Bro NRW. Er unterstreicht: „Das Katholische Bro bedankt sich im Namen der betroffenen Kinder und Eltern beim Land NRW, dass es sich zu diesem Schritt entschlossen hat, der gut und wichtig fr die Eltern und Kinder ist.“ Sein Dank gilt aber auch der KED in NRW, „die sich des Anliegens angenommen und zu einem guten Erfolg gefhrt hat“.
Andrea Honecker, Vorsitzende der katholischen Elternschaft in NRW
16.12.2021
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