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Musik verbindet: Interkulturelles Singen an der Krippe

Am 6. Januar 2026 lud die KED gemeinsam mit der Pfarrei St. Clara Dortmund-Hörde zu einem interkulturellen „Singen an der Krippe“ ein, das zwei christliche Weihnachts­traditionen miteinander verband.
Gesang_06.01
Datum:
6. Jan. 2026
Von:
Sylvia Wawrzinek

von Sylvia Wawrzinek 

In Kooperation mit der Pfarrei St. Clara Dortmund-Hörde fand am 6. Januar 2026 in der Kirche St. Kaiser Heinrich das interkulturelle „Singen an der Krippe“ statt. Anlass waren zwei besondere Feste an diesem Tag: die Feier der Ankunft der Heiligen Drei Könige nach dem gregorianischen Kalender sowie der Heiligabend nach dem julianischen Kalender, wie ihn orthodoxe Christinnen und Christen begehen.

In der stimmungsvoll geschmückten Kirche erklangen vor der Krippe deutsche und ukrainische Weihnachtslieder, die die Vielfalt christlicher Traditionen eindrucksvoll erfahrbar machten. Musikalisch begleitet wurde der Gesang vom Banduristinnen-Duett „Soul-Lied“ mit Svitlana Novak und Olena Hizimchuk, deren ausdrucksstarkes Zusammenspiel der Feier eine besondere Tiefe verlieh.
Bereichert wurde das Programm zudem durch ein ukrainisches Kinderensemble der Musikschule Bochum, das mit seinen Beiträgen viele Zuhörerinnen und Zuhörer berührte.

Bei Tee und Glühwein kamen die Besucherinnen und Besucher miteinander ins Gespräch und erlebten ein offenes, gemeinschaftliches Miteinander. Die Veranstaltung setzte ein starkes Zeichen für gelebte Interkulturalität und für die verbindende Kraft von Musik, Glauben und Gemeinschaft.