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Gelebte Integration: Kreativität, Filmkunst und neue Freundschaften Rückblick auf das Sommerferiencamp „SOMMER: DRIVE TIME“

Drei Tage voller Abenteuer, Kreativität und neuer Freundschaften: Vom 17. bis 19. August 2026 fand rund um St. Kaiser Heinrich in Dortmund das Sommerferiencamp „SOMMER: DRIVE TIME – Dein Sommer. Dein Film. Deine Abenteuer!“ für Kinder und Jugendliche von 6 bis 15 Jahren statt. Gemeindehaus, Kirche, Außenanlagen und der angrenzende Friedhof wurden dabei in das abwechslungsreiche Programm einbezogen.
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Datum:
17. Juli 2026
Von:
Sylvia Wawrzinek

Das Feriencamp fand bereits zum vierten Mal in Folge statt – und zum dritten Mal in gemeinsamer Kooperation der KED Paderborn, der Pfarrei St. Clara Dortmund-Hörde und der Initiative „Ukraine im Herzen“. Besonders erfreulich: Erstmals kam rund ein Drittel der teilnehmenden Kinder aus einheimischen Familien. Damit entwickelt sich das ursprünglich vor allem für ukrainische Kinder geschaffene Angebot immer stärker zu einem gemeinsamen Ort der Begegnung für Kinder unterschiedlicher Herkunft.

Drei Tage voller Ideen und Gemeinschaft.

Teamspiele, Schatzsuche und kreative Workshops sorgten am ersten Tag dafür, dass sich die Kinder schnell kennenlernten. Es wurde gemalt, gebastelt und mit Kostümen und Masken experimentiert.

Am zweiten Tag hieß es „Film ab!“: Gemeindehaus, Kirche und Außenanlagen verwandelten sich in kleine Filmstudios und abwechslungsreiche Drehorte. Die Kinder entwickelten eigene Ideen und Kurzfilme und wurden dabei selbst zu Drehbuchautoren, Regisseuren und Schauspielern.

Zum Abschluss wurde gemeinsam gekocht und Pizza gebacken. Höhepunkt des dritten Tages war die große Filmpremiere, bei der die entstandenen Werke auf der Leinwand präsentiert und die jungen Filmemacherinnen und Filmemacher gefeiert wurden.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, engagierten Eltern und Großeltern, die mit Zeit, Verpflegung, viel persönlichem Einsatz und großer Herzlichkeit zum Gelingen des Feriencamps beigetragen haben.

Das inzwischen zum vierten Mal durchgeführte Feriencamp zeigt, wie aus kontinuierlicher Integrationsarbeit echte Begegnung und Gemeinschaft wachsen können. Dass in diesem Jahr erstmals rund ein Drittel der teilnehmenden Kinder aus einheimischen Familien kam, ist dabei ein besonders schönes Zeichen: Integration gelingt dort, wo Kinder unterschiedlicher Herkunft selbstverständlich miteinander spielen, kreativ werden, voneinander lernen und Freundschaften schließen. Die KED Paderborn möchte gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern solche Begegnungen fördern, gegenseitiges Verständnis und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und kirchliche Räume und Orte als lebendige Erfahrungs- und Begegnungsräume für Kinder und Familien fördern.